Sonntag, 15. März 2015

ein Unterzug zieht um

Mit acht Leuten wird das Holz (20x36x630cm) ums Haus getragen.

Zwischen zwei Gerüstfelder eingefädelt...

...und mit Kettenzügen angehoben!

Dann abgesetzt...

...und von außen ins Haus geschoben, wo es auf Rollenbahnen weiter gleitet.

Ohne großen Kraftaufwand in Position gebracht.

Jetzt gehts allein weiter: die Ständer werden gesetzt...

...und mit dem großen Justierhammer millimetergenau ausgerichtet.

Zur Belohnung: tragende Wand rausreißen und neues Raumgefühl genießen!

Die Säulen stehen auf 2cm dicken PVC-Platten, als Schutz gegen Feuchtigkeit.
Wir bedanken uns bei der hilfsbereiten Nachbarschaft, die voller Tatendrang uns nicht nur beim Einbau des ca. 200kg schweren Holzes halfen, sondern auch gleich noch das Gerüst mit abbauten. Zum Dank gab es Hackepeterbrötchen, Kaffee und Getränke. Nun haben wir ein etwa 40m² großes Wohnzimmer! (...voller Bauschutt, unverputzt, ohne Elektroinstallation, Fußboden und Treppe)

Sonntag, 15. Februar 2015

HaufenWirtschaft

 Vor dem Haus sieht's super aus.
Hinter dem Haus machen wir wieder Haufen
 und sortieren Dachpappe zu Dachpappe, Holz zu Holz, Backstein zu Backstein 
- hoffentlich wird bald alles weg sein.

FensterRestaurierung

Wir gehen die ersten kleinen Schritte auf einem langen Weg der Fenster-Restaurierung. 
Ein Kastenfenster nach dem anderen wird ausgebaut und die vielen alten Farbschichten mit Infrarot-Strahlung und Farbschabern entfernt. Nachdem die Dichtigkeit durch Nachjustieren und Ausgleich der aufeinanderliegenden Holzflächen optimert wurde, erfolgen 2-3 Anstriche mit Leinölfarbe. Das Fenster wird wieder ein- und das nächste ausgebaut. Damit werden wir wohl eine ganze Weile beschäftigt sein.




Sonntag, 18. Januar 2015

Steine werfen



Sonntags arbeiten wir nicht auf der Baustelle,

wir werfen nur ein paar Steine.


Montag, 12. Januar 2015

Entdeck was im Dreck







Die Brüder sind zu Besuch! Sie verwüsten auf Befehl Küche und Wohnzimmer der künfigen Wohnung und hinterlassen einen Haufen Dreck. Dabei legen sie ein vermauertes Fenster frei, entdecken versteckte Nieschen und Wandmalereien. 








Auch die feuchten Wände finden eine Erklärung: Hier wurde versucht, mit Bitumen-Bahnen die Wand abzudichten. Das war gut gemeint, aber nicht sinnerfüllend. Denn wenn vorhandene Feuchtigkeit nicht abtrocknen kann, bleibt sie in der Wand, zieht weiter nach oben und aktiviert die natürlich vorkommenden Salze; diese kristallisieren und zerstören den Putz.




Heizungsraum


Der erste Raum, in dem Boden, Decke und Wände gerade und glatt sind - man fühlt sich wie in einem anderen Haus! Ein lieber Onkel, der eigentlich selber viel zu tun hat, nimmt sich zwei Tage Zeit. Einen Tag werden die Wände verputzt, den anderen der Fußboden betoniert. Der Hausherr hängt die Decke mit Brandschutzplatten ab und überzieht alle Oberflächen mit Kalk-Feinputz. Die Stahltüren und Fliesen liegen schon bereit, dann ist der Heizungsraum im Rohbau fertig und ein Treffen mit dem Heizungsbauer wird vereinbart.

Winter-Modus

Schnee lag bisher nur an Weihnachten und dennoch befinden wir uns im Wintermodus. Wir ernähren uns von den Köstlichkeiten des Sommers aus Speisekammer, Keller und Gefriertruhe.  Für die kalten Tage liegen Kohle und Feuerholz bereit. So kehrt Ruhe ein und es ist Zeit für kleine Arbeiten, die im Sommer liegen bleiben: Ein Dach aus Schindeln für den Zuber-Kessel bauen, die Arbeitshosen flicken, eine neue Treppe zum Schornstein errichten, ein neues Dinkelkissen nähen, Fußleisten verlegen, die nächsten Bauabschnitte planen ... und so weiter ...!