Dieses schöne Tier wohnt und jagt bei uns!
Als ich in der Dämmerung zum Hühnerstall ging, saß die Schleiereule (Tyto alba) auf der Tür, um Mäuse zu jagen. Heute nun ging ich mit Tochter auf dem Arm vorsichtig einen anderen Weg zum Hühnerstall. Wir konnten sie relativ nah beobachten, wie sie aus unserer offenen Blechgarage flog. Das Töchterchen bemerkte, dass man die Eule nicht streicheln kann, da sie ja wegfliegt. Vielleicht klappt es und ich kann selbst ein paar Fotos von der Schleiereule schießen. Kann sein, dass sie ihr Quartier auch bei uns auf dem Dachboden hat. Eulen sind okay, Waschbären nicht. Auch wenn das Dach mal erneuert wird, soll es immer Öffnungen für Eulen geben.
Somit ist die Liste der besonderen Tiere auf unserem Grundstück wieder etwas länger geworden: Eule, Igel, Blindschleiche, Waschbär,....äh, Ratten.... Wühlmäuse.... naja, reicht.
Dienstag, 7. Februar 2017
Sonntag, 5. Februar 2017
Dielenproduktion
| Beim Zulegen der gehobelten Bretter. |
| Die Tischfräse mit Federfräser, Rollbahn und (nicht zu sehen) Vorschubapparat. |
| Dielen, nach Räumen sortiert, gehobelt und mit Feder versehen. |
Die Dielenbretter wurden ein letztes Mal gemessen- nein, nicht die Länge, sondern die Holzfeuchte. 10,7%, das ist ein guter Wert. Dann durften sie zur Hobelmaschine und wurden auf etwa 26mm gehobelt. Danach konnten sie ausgelegt werden, so, wie später die Räume auch sein werden. Dabei konnte sortiert und ggf. nachbesäumt werden. Das Problem, was dabei ersichtlich wurde, ist Bläue. Viele Bretter haben stellenweise Bläuebefall- harmlos fürs Holz, aber nicht schön. So wird es wohl ein gefärbtes Hartöl werden, um diesen Mangel zu kaschieren. Schade.
Dann ging es ans Fräsen. Mit einem speziellen Dielenfräser wurde an alle Bretter die Feder gefräst. Nun muss ich den Fräser wechseln und überall noch die Nut ranfräsen. Dann kann verlegt werden!
Es werde Bad, Folge 7
Die Bad- Folgen sind fast zu Ende, würde ich sagen! Eine wirds noch geben, denke ich.
Alle Silikonfugen sind fertig. Dazu bleibt zu sagen: Das Bad-Kunstwerk zum Ende hin nicht versauen! Erst ging ich zu Werke, wie es der Heimwerker eben kennt: Silikonfuge ziehen, Finger ins Fitwasser und dann Glattziehen. Das Ergebnis war allerdings eher mäßig. Wie macht man es richtig? Ab zum Baustoffhändler, Glättmittel und Fugenspachtel gekauft. Die gezogene Silikonwurst wird mit Glättmittel besprüht und dann mit dem Spachtel und dem gewünschten Radius abgezogen. Danach kann man, wenn nötig, nochmal vorsichtig mit dem Finger drüber. Das Glättmittel macht echt den Unterschied. Ab jetzt nur noch so.
Die Waschtische sind zusammengebaut, hängen wie sie sollen (=stabil und waagerecht) an der Wand, Wasser läuft (auch ab), also alles fein. Besonders hervorzuheben sind die speziellen Siphons, die so liegen, dass die obere Schublade voll nutzbar ist. Der Verschluss für den Abfluss, der den Amaturen beilag, konnte jedoch nicht verwendet werden. Da hat Ikea seine eigene Lösung- ein Verschluss-deckel, den man einfach runterdrückt. Auch gut.
Die Duschkabine wurde von einem Fachmann ausgemessen und leider sind mehrere Schnitte nötig, die das Ganze also zu einer Maßanfertigung machen (=teuer). Die Lehre aus der Sache: Es wird bestimmt richtig gut aussehen, aber zukünftig wird es nur noch Duschen mit Eckeinstieg geben, da sind die Duschkabinen nicht so teuer. Beim Duschwanne kaufen schon schauen, was es an Standard-Duschkabinen gibt und wie die Einbaumaße sind....
Das schöne Teil wird gerade gefertigt und in zwei Wochen geliefert.
Die Badewanne wurde schon zweimal getestet! Das bedeutete auch einen Testlauf fürs ganze Bad. Und alles funktioniert bestens! Das Unterputz-Radio ist ne feine Sache, die Wandheizung plus Lehmputz ist ein Gewinn füs Raumklima (RLF nie über 65% gewesen). Ich meine ja auch, dass die Strahlungswärme die Fliesen ganz gut erwärmt. Aber für Frauenfüße war das noch nicht zu spüren.
Es fehlen noch: Spiegel plus Beleuchtung, Fensterlaibungen, Tür, Klobürste (eine, die an der Wand hängt und gut aussieht- nicht so leicht zu finden!), kleinere Ausstattungsdinge.
Alle Silikonfugen sind fertig. Dazu bleibt zu sagen: Das Bad-Kunstwerk zum Ende hin nicht versauen! Erst ging ich zu Werke, wie es der Heimwerker eben kennt: Silikonfuge ziehen, Finger ins Fitwasser und dann Glattziehen. Das Ergebnis war allerdings eher mäßig. Wie macht man es richtig? Ab zum Baustoffhändler, Glättmittel und Fugenspachtel gekauft. Die gezogene Silikonwurst wird mit Glättmittel besprüht und dann mit dem Spachtel und dem gewünschten Radius abgezogen. Danach kann man, wenn nötig, nochmal vorsichtig mit dem Finger drüber. Das Glättmittel macht echt den Unterschied. Ab jetzt nur noch so.
Die Waschtische sind zusammengebaut, hängen wie sie sollen (=stabil und waagerecht) an der Wand, Wasser läuft (auch ab), also alles fein. Besonders hervorzuheben sind die speziellen Siphons, die so liegen, dass die obere Schublade voll nutzbar ist. Der Verschluss für den Abfluss, der den Amaturen beilag, konnte jedoch nicht verwendet werden. Da hat Ikea seine eigene Lösung- ein Verschluss-deckel, den man einfach runterdrückt. Auch gut.
Die Duschkabine wurde von einem Fachmann ausgemessen und leider sind mehrere Schnitte nötig, die das Ganze also zu einer Maßanfertigung machen (=teuer). Die Lehre aus der Sache: Es wird bestimmt richtig gut aussehen, aber zukünftig wird es nur noch Duschen mit Eckeinstieg geben, da sind die Duschkabinen nicht so teuer. Beim Duschwanne kaufen schon schauen, was es an Standard-Duschkabinen gibt und wie die Einbaumaße sind....
Das schöne Teil wird gerade gefertigt und in zwei Wochen geliefert.
Die Badewanne wurde schon zweimal getestet! Das bedeutete auch einen Testlauf fürs ganze Bad. Und alles funktioniert bestens! Das Unterputz-Radio ist ne feine Sache, die Wandheizung plus Lehmputz ist ein Gewinn füs Raumklima (RLF nie über 65% gewesen). Ich meine ja auch, dass die Strahlungswärme die Fliesen ganz gut erwärmt. Aber für Frauenfüße war das noch nicht zu spüren.
Es fehlen noch: Spiegel plus Beleuchtung, Fensterlaibungen, Tür, Klobürste (eine, die an der Wand hängt und gut aussieht- nicht so leicht zu finden!), kleinere Ausstattungsdinge.
ein neuer Dach-Boden
| Als Abschluss für diese Baustelle: Alles schön verschalt. |
| Hier kommt das Bad hin- Platz für den Fußbodenaufbau und Anschluss für eine Dusche. |
| alte Tür war zu niedrig und zu klein, also gibts ne neue Öffnung. |
Beim Verlegen kamen wir dank des Druckluftnaglers wieder sehr zügig voran. Dort, wo später das Gästezimmer sein wird, wurden die schönsten Bretter verlegt, aber verdeckt geschraubt. Der Boden muss dann später nur noch geschliffen und geölt werden.
Für ein kleines Gästebad ist der Boden tiefergelegt, sodass noch Platz für 10mm Weichfaserplatte, 20mm Trockenestrich und Fliesen ist. Nach einigem Überlegen und einem Schnäppchenkauf im Baumarkt ist nun klar, dass es auch eine Dusche geben wird.
Ich gebe zu, es juckt in den Fingern, weiterzumachen und die Wände des Gästezimmers zu bauen. Aber die Prioritäten. Die Wohnung in EG und OG ist erstmal wichtiger.
Donnerstag, 5. Januar 2017
Dämmung vom Acker
| richtig verbaut, ist der Dämmstoff Stroh eine interessante Sache. |
| ca. 37cm Dämmstärke, sonst eine teure Angelegenheit. |
Hier mal die Werte, für die, die es genau wissen wollen: U= 0,141W/m²K, Phasenverschiebung: nicht relevant (>24h), Amplitudendämpfung >100, kein Tauwasserausfall.
Die ganze Dämmebene wird nagetiersicher verschalt, mit 28mm Rauspund. Das entstehende Gästezimmer wird ebenfalls rundum mit Strohballen gedämmt und wird so zeigen, wie sich diese Bauweise bewährt.
Montag, 2. Januar 2017
Die Dampfbremse
| Vor der Dämmung- erst die Dampfbremse. |
| Luftdichte Durchdringungen, hier mit fertigen Manschetten. |
Für unser Projekt habe ich eine sehr gute Folie ausgewählt, als 3m breite Rolle um weniger Stöße verkleben zu müssen. Auch bei den Durchführungen von Wasserrohren hatte ich keine Lust auf Kompromisse und verwendete vorgefertigte Dichtmanschetten, die schnell verbaut waren und absolut dicht sind. Wenn man bereits so manchen Bauschaden gesehen hat, der wegen solcher Kleinigkeiten entstand, ist klar dass sowas in der eigenen Hütte nicht passieren darf.
So sind nun ca. 130m² Dachboden vorbereitet für den nächsten Schritt: Aufdopplung und Ausgleich mit Bohlen.
Es werde Bad, Folge 6
| Das neue, spülrandlose WC. Verdeckt befestigt, auch ohne die speziellen Schrauben dafür. |
| Waschmaschinen-Zulauf und Unterputz-siphon auf einer Blende. |
| Die erste weiße Decke im Haus. Kalkfarbe auf Lehmputz. |
Alle Lehmfeinputz-Flächen wurden mit einem feinen Besen abgekehrt und mit Kaseingrundierung gestrichen. Dann folgte der Anstrich der Decke, im Bad verwenden wir bei den Farben nur Kalkfarbe. In dem Fall war es der bereits erprobte Streichkalk von Baufan, gibts in den meisten Baumärkten. Geht super zu streichen und schafft bereits beim ersten Anstrich ein tadelloses Weiß. Wenn mich einer mit schlagkräftigen Argumenten davon überzeugen kann, dass ein teurer Sumpfkalk besser ist, bitteschön. Bis dahin verwende ich weiter den Streichkalk.
Für die Wände wirds ebenfalls dieser Streichkalk, allerdings noch etwas abgetönt mit "Umbra rehbraun" welches DHL wohl morgen bringen wird.
(Wenn die ganze Baustelle fertig ist und man zusammen ein Spanferkel grillt, müsste ich auch die fleißigen Paketdienstleute einladen. Kleine Baustofflieferanten, die sie sind.)
Wenn gestrichen ist, wird aufgeräumt und saubergemacht, damit noch die Silikonfugen gemacht werden können. Und dann kann man ja schon mal baden....
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