Sonntag, 30. Juni 2019
Zaun, die letzte Etappe
Es ist geschafft, unser Grundstück ist jetzt für Hühner ausbruchsicher.
Der Zaun wurde aus fertigen Lärche- Zaunlatten und abgeschrägten Zaunriegeln gefertigt. Granitsäulen, großzügig einbetoniert, werden wohl auch bei viel Wasser im Bach den Zaun da stehen lassen, wo er vorher war.
Leider musste die "schiefe Hütte" weichen, sie war ein Relikt aus vergangenen Zeiten und aus Restmaterial zusammengenagelt. Wieder viel Brennholz für den Winter...
Das Portal
Ein neuer Zugang zum Stall entsteht. Ganz im Stile vorhandener Türöffnungen in unserem Haus wird es von "unserem" Steinmetz handwerklich aus Sandstein gefertigt. Da das Mauerwerk sehr instabil ist, geht es nur schrittweise voran. Jetzt stehen die Säulen, am Samstag nun wurden die Innenlaibungen hochgemauert, um alles miteinander zu stabilisieren- schließlich wird der Sturz aufgesetzt, der allein immerhin etwa 500kg auf die Waage bringt.
Ein Stück Handwerkskunst, was uns um Längen überleben wird und dem Haus gut zu Gesicht steht. Dieser Zugang zum großen Stall ist für die Entwicklung des Bereiches hinter dem Haus zum Hof ein wichtiger Baustein.
Ein Stück Handwerkskunst, was uns um Längen überleben wird und dem Haus gut zu Gesicht steht. Dieser Zugang zum großen Stall ist für die Entwicklung des Bereiches hinter dem Haus zum Hof ein wichtiger Baustein.
Lehmbau im Garten
Es ist heiß, 35 Grad oder mehr, und der Garten trocknet vor sich hin. Wir fragen uns mal wieder, wie wir vom Bewässern mit der Gießkanne wegkommen können. Eine Brunnenbohrung haben wir nicht, die Kosten dafür plus Pumpe, und wir könnten Gemüse ernten, was das vielfache von dem im Laden kostet. Also, eine Lösung mit den vorhandenen Gegebenheiten muss her.
Hier nun die völlig neue, noch nie dagewesene Idee:
Bewässerung mit kleinen Kanälen! Die winzige Pumpe im Bach versorgt die drei Hauptströme: Mekong, Jangtse und Nil. Diese sind mit Lehm ausgekleidet, um einen guten Wassertransport zu erreichen. Und es funktioniert, zumindest heute.
Die Drei Stöme trennen sich, die Quelle:
Der Jangtse am Oberlauf.
Die anmutige Schleife des Janktse, entlang der Kürbispflanzen und Pastinaken.
Hier der Nil, die noch unvollendete Zuleitung bis ins Zelt:
Luftaufnahme des Mekong... groß und mächtig, ein breiter Strom.
Das Mekong- Becken, eine Problemzone in einer leichten Senke mit latenter Gefahr von Dammbrüchen.
An seiner Versickerung erreicht der Mekong schließlich das Land Zucchinien, einer sonst sehr trockenen Region.
Hier nun die völlig neue, noch nie dagewesene Idee:
Bewässerung mit kleinen Kanälen! Die winzige Pumpe im Bach versorgt die drei Hauptströme: Mekong, Jangtse und Nil. Diese sind mit Lehm ausgekleidet, um einen guten Wassertransport zu erreichen. Und es funktioniert, zumindest heute.
Die Drei Stöme trennen sich, die Quelle:
Der Jangtse am Oberlauf.
Die anmutige Schleife des Janktse, entlang der Kürbispflanzen und Pastinaken.
Hier der Nil, die noch unvollendete Zuleitung bis ins Zelt:
Luftaufnahme des Mekong... groß und mächtig, ein breiter Strom.
Das Mekong- Becken, eine Problemzone in einer leichten Senke mit latenter Gefahr von Dammbrüchen.
An seiner Versickerung erreicht der Mekong schließlich das Land Zucchinien, einer sonst sehr trockenen Region.
Sonntag, 20. Mai 2018
fertige Oberflächen
| Das Wohnzimmer mit Fertigparkett. |
| genug Platz für ein großes Sofa! |
| Die Küche- fast fertig. |
| unser altes Parkett im Schlafzimmer, geschliffen und geölt |
Im Obergeschoss sind alle Fußböden fertig, auch alles Sockelleisten sind verlegt. Ich habe sie nach erfolglosem in-den-Putz-dübeln (Lehmputz!) dann mit einem Druckluft-Stiftnagler plus etwas Montagekleber befestigt. Das ging wunderbar, und schnell. Auch im Erdgeschoss hat es gut funktioniert, in den Kalkputz zu nageln/schießen.
Im Ergeschoss liegen nun fast 50m² Eiche-Fertigparkett. Endlich ist dieser Raum keine Werkstatt mehr, keine Baustelle. Es fehlen eigentlich nur noch die Gardienenstangen.
In wenigen Wochen können wir einziehen.
Sonntag, 4. März 2018
Die zweite Treppe
Die zweite Treppe, auf den Dachboden führend, konnte nun eingebaut werden. Diesmal habe ich sie im ganzen, auf der Seite liegend, zusammengebaut. Das ist der bessere Weg, wenn man sich vorher überlegt hat, wie das schwere Ding dann an Ort und Stelle kommt. In dem Fall mit der Hilfe von zwei Kettenzügen.
Wie man auf dem Foto sehen kann, reichte oben der Platz leider nicht aus, sodass ein Stück Decke weichen musste. Nicht so schlimm, der Lehmputz lässt sich relativ gut anarbeiten.
Geschafft. Sie passt, auch die Konstruktion fürs Verglasen war zum Einbau vorbereitet. Die Treppe lässt sich gut laufen, da ausreichend Platz vorhanden war, um die Schrittmaßregel ideal einzuhalten.
Im Wohnzimmer lagern nun die letzten Esche-Bretter zum runtertrocknen, das werden Dielen für den Flur. Neben ergänzenden Leisten etc. ist das die letzte größere Holzbaustelle.
In drei Wochen wird der Fußboden fürs Wohnzimmer geliefert.
Ein beleuchteter Handlauf! Das ist so etwas, was beim Machen entsteht, nicht vorher geplant war.
Wie man auf dem Foto sehen kann, reichte oben der Platz leider nicht aus, sodass ein Stück Decke weichen musste. Nicht so schlimm, der Lehmputz lässt sich relativ gut anarbeiten.
Geschafft. Sie passt, auch die Konstruktion fürs Verglasen war zum Einbau vorbereitet. Die Treppe lässt sich gut laufen, da ausreichend Platz vorhanden war, um die Schrittmaßregel ideal einzuhalten.
Im Wohnzimmer lagern nun die letzten Esche-Bretter zum runtertrocknen, das werden Dielen für den Flur. Neben ergänzenden Leisten etc. ist das die letzte größere Holzbaustelle.
In drei Wochen wird der Fußboden fürs Wohnzimmer geliefert.
Ein beleuchteter Handlauf! Das ist so etwas, was beim Machen entsteht, nicht vorher geplant war.
Freitag, 16. Februar 2018
Vor dem Ziel ist der Weg am längsten
Heute habe ich weiter an der zweiten Treppe gearbeitet, die vom Obergeschoss ins Dachgeschoss führen wird. Herrliche, trockene, dicke Esche mal wieder, und zwar in rauhen Mengen. Super, wie da nebenbei noch die Arbeitsplatten für die Küche abfallen. Ich konnte aus einem ganzen Stapel gehobelter Bohlen die besten Stücke raussuchen. Das werden Arbeitsplatten, die kaum mit Geld aufzuwiegen sind, bei Materialkosten von vielleicht 50 Euro.
Und trotzdem, das darf auch mal sein- passierts, da denkt man sich: Bau ich immer noch an dem Haus, schon so lange! Und noch so viel zu tun, bis zum Horizont nur Arbeit. Und wenns mal fertig ist- die ganzen Räume, wer soll die alle putzen? Haben wir vielleicht nicht doch ein bisschen groß gebaut?
Hätte nicht ein kleines, aber feines neues Haus auf grüner Wiese am Ende weniger oder gleich viel gekostet, und wir wären schon längst drin? Muss das ganze selber-gebastel denn wirklich sein?
Also, ich denke zum einen ist es schon ein Hobby, aus purer Notwendigkeit darf man sowas nicht machen müssen. Idealismus. Wohnen in einem Haus mit Geschichte. Die Herausforderung, diese alte Bude energiesparend zu machen und ein schadstofffreies Wohnen zu ermöglichen.
Aber so langsam keimt nun wirklich der Wunsch, bald fertig zu werden, mit unserer Wohnung. Denn der Sommer kommt, da wäre es wirklich schön, die warme Jahreszeit schon in der neuen Küche zu genießen.
Eine andere Sache dagegen sind die Mietwohnungen, da freue ich mich drauf. Denn nun sind die Arbeitsschritte und Materialien bekanntes Terrain. Man macht es, weil dann irgendwann tatsächlich die ersten Mieteinnahmen fließen...
Doch es bleibt ein reizvoller Gedanke und eine Empfehlung an jeden, der sich Wohnraum schaffen will- ein eigenes Haus ja, aber ein kleines! Gut wärmegedämmt, energiesparend, vorgefertigter Holzrahmenbau auf Punktfundamenten. Kein Wohncontainer, sondern mit ordentlichem Dach und viel überdachter Fläche vor dem Haus. Solch ein Haus wäre sehr preiswert. Da darf man ruhig für Fenster, Fußboden oder Dacheindeckung etwas mehr Geld ausgeben und hat das Haus trotzdem in 10 bis 15 Jahren abbezahlt. Da kann es sein, dass das Grundstück teurer ist.
Und trotzdem, das darf auch mal sein- passierts, da denkt man sich: Bau ich immer noch an dem Haus, schon so lange! Und noch so viel zu tun, bis zum Horizont nur Arbeit. Und wenns mal fertig ist- die ganzen Räume, wer soll die alle putzen? Haben wir vielleicht nicht doch ein bisschen groß gebaut?
Hätte nicht ein kleines, aber feines neues Haus auf grüner Wiese am Ende weniger oder gleich viel gekostet, und wir wären schon längst drin? Muss das ganze selber-gebastel denn wirklich sein?
Also, ich denke zum einen ist es schon ein Hobby, aus purer Notwendigkeit darf man sowas nicht machen müssen. Idealismus. Wohnen in einem Haus mit Geschichte. Die Herausforderung, diese alte Bude energiesparend zu machen und ein schadstofffreies Wohnen zu ermöglichen.
Aber so langsam keimt nun wirklich der Wunsch, bald fertig zu werden, mit unserer Wohnung. Denn der Sommer kommt, da wäre es wirklich schön, die warme Jahreszeit schon in der neuen Küche zu genießen.
Eine andere Sache dagegen sind die Mietwohnungen, da freue ich mich drauf. Denn nun sind die Arbeitsschritte und Materialien bekanntes Terrain. Man macht es, weil dann irgendwann tatsächlich die ersten Mieteinnahmen fließen...
Doch es bleibt ein reizvoller Gedanke und eine Empfehlung an jeden, der sich Wohnraum schaffen will- ein eigenes Haus ja, aber ein kleines! Gut wärmegedämmt, energiesparend, vorgefertigter Holzrahmenbau auf Punktfundamenten. Kein Wohncontainer, sondern mit ordentlichem Dach und viel überdachter Fläche vor dem Haus. Solch ein Haus wäre sehr preiswert. Da darf man ruhig für Fenster, Fußboden oder Dacheindeckung etwas mehr Geld ausgeben und hat das Haus trotzdem in 10 bis 15 Jahren abbezahlt. Da kann es sein, dass das Grundstück teurer ist.
Samstag, 3. Februar 2018
Ein Geschenk an unser Haus
Die Treppe. Sie wird nun unser Wohnzimmer, unser altes Bauernhaus schmücken und beide Geschosse miteinander verbinden.
Im Grunde hat alles gepasst, und über die kleinen Macken reden wir jetzt nicht. Vor dem Zusammenbauen habe ich noch bei Youtube nach Videos gesucht, wie man das am besten macht. Dabei ging es über Videos, in denen ständig "mit Silikon verkleben" und " Abdeckkappe da, Holzschraube da" die Rede war.
Selbst bei Montagevideos von Treppenbaufirmen konnte man sehen, wie TROTZ moderner, die Arbeit erleichternder Technik den Leuten hässliche Treppen verkauft werden. Schlichte Designs werden zu Mode erhoben, weil sie sich hübsch einfach montieren lassen. Ich dachte ja, dass ich mit meiner Art eine Treppe zu bauen etwas rückständig bin. Doch jetzt bin ich beruhigt und enttäuscht davon, dass zuhauf nur noch Massenware in die Häuser einzieht. Schließlich belasten Dämmstoffe und Badezimmerausstattung das Bau-Buget schon so arg, dass man einfach irgendwo sparen muss.
Für uns gab es einen Haufen schon leicht angepilzter Esche, aus der ich nun was hübsches zaubern durfte.
Der beste Effekt war: das neue Raumgefühl! Wie man plötzlich dort, wo jahrelang nur ein Loch in der Decke war, nun auf glattem, geöltem Holz (und ohne durchs Kalte zu müssen) zu den anderen Räumen gelangt. Genial.
Also: Es folgt noch das Geländer, die Verkleidung des Treppenloches und auch die Treppe ins Dachgeschoss- zum künftigen Gästezimmer.
Und als explosives Highlight haben wir noch einen Plan mit dem Handlauf an der Wand... Das wird erst präsentiert wenns davon Fotos gibt=)
Sonntag, 21. Januar 2018
Die Treppe
Im Wohnzimmer wurden nach Weihnachten und Silvester wieder Stühle, Tische und Stereoanlage rausgeräumt. Jetzt hat sich die Projekttischlerei/Zimmerei "Treppe" hier eingerichtet. Mit vielen Arbeitsstunden entsteht hier in Eigenleistúng unsere Treppe zum OG.
Wenn die fertig ist, folgt gleich noch eine Treppe- die vom OG zum DG. Alles aus dem Escheholz, welches wir vor über zwei Jahren für diesen Zweck gekauft haben. Ich muss sagen, die neue Werkstatt gefällt mir sehr gut- warm, viel Licht, geräumig, Wandheizung... Und mit dem richtigen Werkzeug kommt man auch zu einem "tageslichttauglichen" Ergebnis. Oben auf dem Foto sieht man eine gebraucht gekaufte Scheer Treppenwangen- Oberfräse, Baujahr 1992. Sie funktioniert tadellos und bringt die Ausstemmungen in die Wangen Zehntelmillimeter-genau rein. Wenn man sie richtig einstellt.
Hier sieht man die bis auf Endschliff und Ölen fertige untere Lichtwange. Der Antrittspfosten ist gleich mit der Wange verbunden und geht oben dann in den Handlauf über. Die Wange schließt dann mit zwei Zapfen und Schrauben an einen Eckpfosten an. Es macht Spaß, mit so schönem Holz zu arbeiten.
Bei der oberen, längeren Lichtwange ergibt sich durch das Verziehen der Stufen ein Schwung, der mit Geduld und Bandschleifer harmonisch verläuft.
Es geht nun weiter mit den Wandwangen, Eckpfosten und Handläufen. Auch die Staketen, in unserem Fall zylindrische Esche-Rundstäbe 26mm, sind bald da. Wenn alle Teile fertig sind, folgt im gesamten ein Endschliff und dann wird geölt. Und dann....
hat unser Wohnzimmer endlich eine Treppe. Ein wichtiger Baustein hin zum baldigen Einzug.
Wenn die fertig ist, folgt gleich noch eine Treppe- die vom OG zum DG. Alles aus dem Escheholz, welches wir vor über zwei Jahren für diesen Zweck gekauft haben. Ich muss sagen, die neue Werkstatt gefällt mir sehr gut- warm, viel Licht, geräumig, Wandheizung... Und mit dem richtigen Werkzeug kommt man auch zu einem "tageslichttauglichen" Ergebnis. Oben auf dem Foto sieht man eine gebraucht gekaufte Scheer Treppenwangen- Oberfräse, Baujahr 1992. Sie funktioniert tadellos und bringt die Ausstemmungen in die Wangen Zehntelmillimeter-genau rein. Wenn man sie richtig einstellt.
Hier sieht man die bis auf Endschliff und Ölen fertige untere Lichtwange. Der Antrittspfosten ist gleich mit der Wange verbunden und geht oben dann in den Handlauf über. Die Wange schließt dann mit zwei Zapfen und Schrauben an einen Eckpfosten an. Es macht Spaß, mit so schönem Holz zu arbeiten.
Bei der oberen, längeren Lichtwange ergibt sich durch das Verziehen der Stufen ein Schwung, der mit Geduld und Bandschleifer harmonisch verläuft.
Es geht nun weiter mit den Wandwangen, Eckpfosten und Handläufen. Auch die Staketen, in unserem Fall zylindrische Esche-Rundstäbe 26mm, sind bald da. Wenn alle Teile fertig sind, folgt im gesamten ein Endschliff und dann wird geölt. Und dann....
hat unser Wohnzimmer endlich eine Treppe. Ein wichtiger Baustein hin zum baldigen Einzug.
Mittwoch, 10. Januar 2018
Fotoserie Zahnleiste
| Das Brennholzdach. Am vorderen Giebel schon mit Zahnleiste. |
| massiv, ländlich, zimmerer-mäßig, unbehandelt- so soll es sein. und wenn es altert, schön aussehen. |
| Ausgangslage am hinteren Ortgang. Unterseitig schon ein Brett angeschraubt. |
| Die Biberdeckung gibt vor, wie breit das Brett sein muss. Hier passt gleich ein 16-cm-Brett. |
| Latten abgeschnitten und Lärchebretter für Zahnleiste davor geschraubt. |
| So passt das, bereit fürs Anzeichnen. |
| So, jeder Ziegel wird ausgeschnitten... |
| Dann Bretter abschrauben, mit Handkreissäge aussägen und wieder montieren. |
| das Brett folgt der Kontur der Doppeldeckung. |
| Ein bisschen hübsch ist gut, aber wir sind nicht in den Alpen. Zuviel wirkt schnell kitschig. |
| Eindecken, die Ortgangziegel werden geschraubt. Die Schnittkanten der Halben nach Innen. |
| Und fertig! Ein hübscher Ortgang, ohne spezielle Ziegel oder teures Material. |
| Bald wird wilder Wein die neuen Rankhilfen erobern. Vielleicht nisten auch Vögel hier? |
Samstag, 6. Januar 2018
Sparren und Latten
Es ging voran, beim Brennholzdach!
Alle Sparren wurden montiert, und auch zum Einlatten war noch genug Zeit. Das ging dann auch schnell, dank des Druckluftnaglers und unserem Nachwuchs-Helfer. Als nächstes wird der Ortgang angelegt, der eine schöne Zahnleiste bekommt. Und dann dürfen endlich die Ziegel drauf, damit das gute Holz nicht länger beregnet wird.
| Das letzte Tageslicht wurde noch mit Baustrahlern verlängert... |
| ...um noch alle Latten aufs Dach zu bringen. |
Sonntag, 31. Dezember 2017
Weihnachten sind wir drin....
Es steht wieder ein Weihnachtsbaum in unserem Wohnzimmer! Wir wohnen zwar noch nicht hier, aber da es ja fast fertig ist, ist es hell, trocken, warm... Selbst das Esche-Holz in der Ecke, was für die Treppe gedacht ist, stört nicht und lässt noch genug Platz. Schön, dass schon jetzt das Wohnzimmer ein Raum ist, wo sich alle gern aufhalten.
Noch ein weiteres seltenes Tier, was sich in unserem Garten aufhält: Ein männlicher Fasan. Furchtlos suchte er auch direkt an der Bundesstraße nach Nahrung. Leider hab ich ihn unbeabsichtigt erschreckt, schon war er beim Nachbarn und Richtung Elbe verschwunden.
Die nun fertig abgebundenen Hölzer fürs Brennholzdach wurden zusammengefügt, jetzt steht das Grundgerüst! Dem milden Wetter sei Dank, da kann ich Anfang Januar auch gleich die Fundamente ausbetonieren.
Oder wird es eigentlich ein Hängemattendach? Oder was zum Wäsche trocknen? Oder....?
Wir freuen uns sehr darüber, dass nun die Stellmotoren samt Steuerung in den Heizkreisverteilern fertig montiert wurden konnten. So kann nun in jedem Raum individuell die Wandheizung eingestellt werden. Auch die Klingel+ Sprechanlage ist nun betriebsbereit. Allerdings kann ein Besucher jetzt erstmal nur Klingeln an der Eingangstür, jedoch nicht eintreten, da dort mit Schaltafeln die Türöffnung verschlossen ist. Eine Tür muss erst noch gebaut werden.
Wie im letzten Winter stellte sich auch in den letzten Wochen wieder ein leidiges Problem ein: Tauwasserausfall in den Kastenfenstern, vor allem im OG. Die Ursache scheint uns gefunden: Die undicht schließenden Fensterflügel lassen warmfeuchte Luft in den Fenster- Zwischenraum. Dort kühlt sich die Luft ab, Wasser kondensiert auf der Innenseite des äußeren Fensters. Das Wasser sammelt sich in der eingefrästen Rinne und muss weggewischt werden.
Die Lösung ist das Einfräsen einer geeigneten Dichtung beim inneren Fenster. Dafür gibt es eine spezielle Fräse, die man für eine Woche ausleihen kann. Dann kommt die Dichtung rein und das Problem ist hoffentlich gelöst. Dazu gibt es dann noch einen eigenen Blog- Eintrag.
Noch ein weiteres seltenes Tier, was sich in unserem Garten aufhält: Ein männlicher Fasan. Furchtlos suchte er auch direkt an der Bundesstraße nach Nahrung. Leider hab ich ihn unbeabsichtigt erschreckt, schon war er beim Nachbarn und Richtung Elbe verschwunden.
Die nun fertig abgebundenen Hölzer fürs Brennholzdach wurden zusammengefügt, jetzt steht das Grundgerüst! Dem milden Wetter sei Dank, da kann ich Anfang Januar auch gleich die Fundamente ausbetonieren.
Oder wird es eigentlich ein Hängemattendach? Oder was zum Wäsche trocknen? Oder....?
Wir freuen uns sehr darüber, dass nun die Stellmotoren samt Steuerung in den Heizkreisverteilern fertig montiert wurden konnten. So kann nun in jedem Raum individuell die Wandheizung eingestellt werden. Auch die Klingel+ Sprechanlage ist nun betriebsbereit. Allerdings kann ein Besucher jetzt erstmal nur Klingeln an der Eingangstür, jedoch nicht eintreten, da dort mit Schaltafeln die Türöffnung verschlossen ist. Eine Tür muss erst noch gebaut werden.
Wie im letzten Winter stellte sich auch in den letzten Wochen wieder ein leidiges Problem ein: Tauwasserausfall in den Kastenfenstern, vor allem im OG. Die Ursache scheint uns gefunden: Die undicht schließenden Fensterflügel lassen warmfeuchte Luft in den Fenster- Zwischenraum. Dort kühlt sich die Luft ab, Wasser kondensiert auf der Innenseite des äußeren Fensters. Das Wasser sammelt sich in der eingefrästen Rinne und muss weggewischt werden.
Die Lösung ist das Einfräsen einer geeigneten Dichtung beim inneren Fenster. Dafür gibt es eine spezielle Fräse, die man für eine Woche ausleihen kann. Dann kommt die Dichtung rein und das Problem ist hoffentlich gelöst. Dazu gibt es dann noch einen eigenen Blog- Eintrag.
Montag, 11. Dezember 2017
trockenes Holz
Nun lag mal wieder ein Haufen Bauholz vor unserem Haus. Das Projekt dazu heißt Brennholzüberdachung. Denn es ist mein Ziel, bei der Feuerholzlagerung zu einem guten Teil von den derzeit genutzten Provisorien und alten Lauben wegzukommen, in ferner Zukunft werden die auch mal einem ordentlichen Nebengebäude weichen, und dazu braucht es mehr Lagerplatz.
Die Frage ist nun: für wie lange werde ich vor haben, Holz für den Ofen trocken zu lagern? Antwort: sehr lange! Wir werden immer auch mit Holz heizen, schon allein weil immer Holzabschnitte anfallen. So wäre es also sinnvoll, ein Dach zu bauen, das eine lange Lebensdauer hat. Und das geht nur mit ordentlichen Holzquerschnitten, sorgfältig gearbeiteten Holzverbindungen, einem mit Biberschwanz-Ziegeln gedeckten Satteldach und der nötigen Geduld.
Schließlich soll es auch nach etwas aussehen, man (ich) muss es für den Rest meines Lebens gern anschauen können und man soll sehen, dass hier ein Zimmerer wohnt.
"ein Bauwerk aus Holz sollte mindestens so lange halten, wie die Bäume zum Wachsen brauchten, bis sie gefällt wurden."
Das andere Holz, was jetzt trocknen muss sieht man im Hintergrund. Es ist das Eschenholz für unsere zwei Treppen. Es lagert nun in Stall und Wohnzimmer und soll bis Anfang Januar so weit trocknen, dass man es verwenden kann. Jetzt hat es noch etwa 15%, ein eigentlich guter Wert. Doch für die Verwendung im Wohnbereich sollten 9 bis maximal 11 % erreicht werden. Es klingt vielleicht wenig, aber in diesem Bereich der Holzfeuchte sind die Änderungen durch Quellen und Schwinden besonders groß. Deshalb muss z.B. jeder Holzfußboden vor dem Verlegen ausreichend aklimatisiert werden.
Die Frage ist nun: für wie lange werde ich vor haben, Holz für den Ofen trocken zu lagern? Antwort: sehr lange! Wir werden immer auch mit Holz heizen, schon allein weil immer Holzabschnitte anfallen. So wäre es also sinnvoll, ein Dach zu bauen, das eine lange Lebensdauer hat. Und das geht nur mit ordentlichen Holzquerschnitten, sorgfältig gearbeiteten Holzverbindungen, einem mit Biberschwanz-Ziegeln gedeckten Satteldach und der nötigen Geduld.
Schließlich soll es auch nach etwas aussehen, man (ich) muss es für den Rest meines Lebens gern anschauen können und man soll sehen, dass hier ein Zimmerer wohnt.
"ein Bauwerk aus Holz sollte mindestens so lange halten, wie die Bäume zum Wachsen brauchten, bis sie gefällt wurden."
| Ein Teil des Holzes für den Abbund im trockenen und hellen Stall. |
| Abbundzeichen, kann heute fast kein Zimmerer mehr. Schade eigentlich. |
| Das Profil des Daches in M1:10 mit errechneten Maßen dazu. |
| Die Streben, mit Zapfen und Stirnversatz. |
Donnerstag, 23. November 2017
Es werde Bad- die Tür
Hier mal wieder was aus der Bad- Serie.
Das Bad hat nun eine Tür! So kann es ausnahmsweise schon jetzt mal genutzt werden. Übernachtungsgäste, die sich mittlerweile gern auf der Baustelle einquartieren, behalfen sich schon mit großer Pappe, einer Decke oder... einfach gar nicht. Schon komisch, auf dem Klo sitzen und keine Tür, die man zumachen könnte.
Wir haben uns im OG für Massivholztüren entschieden. Ja, von der Stange, vom Hornbach (Pertura). Sie machen so erstmal keinen allzu billigen Eindruck und das natürliche Massivholz passt gut zu allen Lehmfarben. Ich habe zwar auch ein paar schöne, alte Türen, aber die müssten aufgearbeitet werden. Und mit Schnell-schnell wird man dann so einer bauzeitlichen Tür nicht gerecht. Da eh alles neu ist in OG, gibts auch neue Türen.
Beim Einbau der Zarge gingen zwei Flaschen Schaum drauf, obwohl eine für zwei Zargen reichen sollte. Das war den Gegebenheiten im Altbau geschuldet... Und es ist noch nicht mal alles ausgeschäumt...
Türklinken sind schlicht und aus Edelstahl, für die Badtür wurde ein WC-Schloss eingebaut, mit passender Verriegelung. Ich kam mir vor wie ein Produkttester- spartanische Montageanleitungen, Schrauben die ich kürzen musste, der Drehknopf von der WC-Verriegelung wacklig wie ein Lämmerschwanz. Wird schon irgendwie werden.
Und ich muss mich wieder über unsere Lehmputzer ärgern. Was soll das denn? Da muss ich nun mal wieder nacharbeiten, schön, dass schon alles gestrichen ist. Da die Wandfarbe kein fertiger Farbton ist, wird sich die Malerin bestimmt schon drauf freuen, dass dann nachzupinseln. Bei unseren Mietwohnungen sind wir dann schlauer und- nehmen einfach einen anderen, von dem ich weiß dass er gleich beim ersten Versuch gute Qualität abliefert.
So, was fehlt denn jetzt noch im Bad? Kleinigkeiten... Spiegelbeleuchtung und die Fensterlaibung aus 3-Schicht-Platte. Und Handtuchhalter, nach vorne offen, für Korpusmontage. Man glaubt gar nicht, wie teuer die sein können....
Das Bad hat nun eine Tür! So kann es ausnahmsweise schon jetzt mal genutzt werden. Übernachtungsgäste, die sich mittlerweile gern auf der Baustelle einquartieren, behalfen sich schon mit großer Pappe, einer Decke oder... einfach gar nicht. Schon komisch, auf dem Klo sitzen und keine Tür, die man zumachen könnte.
| Tür drin, Dielen noch nicht. |
| Oberfläche zweimal geölt mit Zwischenschliff 240er Körnung |
Türklinken sind schlicht und aus Edelstahl, für die Badtür wurde ein WC-Schloss eingebaut, mit passender Verriegelung. Ich kam mir vor wie ein Produkttester- spartanische Montageanleitungen, Schrauben die ich kürzen musste, der Drehknopf von der WC-Verriegelung wacklig wie ein Lämmerschwanz. Wird schon irgendwie werden.
| Blende deckt das Ende des Putzes nicht ab |
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